Familie: Kinosternidae (Agassiz,1857 )
Schlammschildkröten
Unterfamilie: Kinosterninae
Eigentliche Schlammschildkröten
Gattung: Sternotherus (Gray, 1825)
Moschusschildkröten
Art:
Sternotherus odoratus (Latreille, 1801)
Stinkpot / Gewöhnliche Moschusschildkröte
Vorkommen: Südöstliches Kanada (Ontario und südliches Quebec) und östliche USA (Maine bis südliches Wisconsin, Texas und Florida
Art:
Sternotherus minor (Agassiz, 1857)
Loggerhead musk turtle / Zwerg- Moschusschildkröte
Unterart:
Sternotherus minor minor (Agassiz, 1857)
Loggerhead musk turtle / Südliche Zwerg- Moschusschildkröte
Vorkommen: Mittleres Georgia und südliches Alabama bis zum mittleren Florida
Sternotherus minor peltifer (Smith & Glas, 1947)
Stripe-necked musk turtle / Nördliche Zwerg- Moschusschildkröte
Vorkommen: das östliche Tennessee und südwestliche Virginia,
östliche Mississippi und Alabama
Art:
Sternotherus depressus (Tinkle & Webb, 1955)
Flattened musk turtle / Flache Moschusschildkröte
Vorkommen: Black-Warrior-Flusssystem oberhalb der Falllinie in Alabama
Art:
Sternotherus carinatus (Gray, 1855)
Razor-backed musk turtle / Dach-Moschusschildkröte
Vorkommen: Südliche USA vom östlichen Oklahoma und Texas bis zum östlichen Mississippi
Haltung Zucht Bilder Kurzfilme

Sternotherus odoratus
Gewöhnliche Moschusschildkröte (Latreille,1801)
Lebensraum:
Sie bewohnt alle möglichen stehenden und langsam fließenden Gewässer. Brackwasser wird von den Tieren allerdings gemieden.
Aussehen:
Der Carapax der erwachsenen Tiere ist graubraun bis schwarz gefärbt. Jungtiere besitzen ein bis drei längst Kiele auf dem Carapax, die sich mit zunehmendem Alter zurück bilden. Der Plastron ist orangegelb bis braunschwarz gefärbt. Die einzelnen Schilder des Bauchpanzers sind mit breiten Bindegewebsnähten miteinander verbunden. Zwei helle Streifen ziehen sich von der Schnauzenspitze bis zum Hals hinunter. Einer verläuft über dem Auge der andere darunter. An der Halsunterseite findet man mehrere Barteln.
Größe:
Die Größe liegt zwischen 7,5 und 13,7 cm.
Lebensweise:
Diese stark an das Wasser gebundene kleine Schildkröte führt eine eher versteckte Lebensweise. Da sie kein guter Schwimmer ist, hält sie sich mehr auf dem Gewässerboden auf, wo sie nach Nahrung suchend umher läuft. Sie ist vornehmlich dämmerungs- und nachtaktiv und nimmt nur gelegentlich Sonnenbäder, wobei sie meist nie das Wasser ganz verlässt. Während und nach starken Regenfällen unternimmt sie längere Landwanderungen. Im überwiegenden Teil ihres Verbreitungsgebietes hält diese Schildkröte eine Winterruhe, die je nach Breitengrad bis zu 6 Monaten betragen kann.
Nahrung:
In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet ernährt sich die Moschusschildkröte fast ausschließlich von tierischer Kost. Sie frisst alles, was sie eben überwältigen kann. Fische, Regenwürmer, Amphibien, Muscheln, Schnecken, Flusskrebse, Insekten bilden die Hauptnahrung. Allerdings wird auch Aas von Vögeln und Säugetiere nicht verschmäht.
Fortpflanzung:
Je nach Vorkommen kommt es das ganze Jahr über zu Paarungen. Zusätzlich kommt es zu erhöhten Paarungsaktivitäten in der Zeit von April bis Mai und von September bis Oktober. Die Eiablage findet je nach Vorkommen von Februar bis August statt. In den meisten Fällen werden 2 bis 5 Eier abgelegt. Es können in Ausnahmafällen auch bis zu 8 Eier gelegt werden.
Haltung Zucht Bilder Kurzfilme
Quellenverweis:
Vetter, Holger (2004)
Terralog, Schildkröten der Welt Band 2, Nordamerika
Terralog, Turtles of the World Vol. 2, North America
Edition Chimaira/Verlag ACS GmbH (AQUALOG)
Rogner, M. (1996)
Schildkröten 2
Heidi-Rogner-Verlag
V. Müller / W. Schmidt (1995)
Schildkröten im Gartenteich
Natur und Tier- Verlag
www.austinsturtlepage.com