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Die Nachzucht der Griechischen Landschildkröte
(Testudo hermanni boettgeri)

Am 13.06.2006 wurden die Eier vom Weibchen im Freiland abgelegt. Das Tier begann in den frühen Abendstunden mit dem ausheben der Nistgrube. Dann folgten 8 Eier die dann sorgfältig vom Weibchen wieder mit Erde bedeckt wurden. Am nächsten Tag begann ich mit der Bergung der Eier und der Überführung in den Brutbehälter

 

Überschrift

Hier kämpft sich die winzige Landschildkröte aus dem Ei. Ist die Schale erst mal so weit auf, geht es meist sehr schnell.

 

Die Brutmaschine 

Als Brüter verwendete ich einen alten Hühnerbrüter. Im Deckel verläuft über die gesamte Fläche ein Heizkabel. Im Boden sind kleine Wannen eingelassen die man mit Wasser füllt um die Luftfeuchtigkeit einzustellen.

Die Eier wurden bei einer Temperatur von 31°C - 32°C bebrütet. Die Luftfeuchtigkeit schwankte während der ganzen Brutdauer zwischen 49% - 80% Rel. Luftfeuchte. Die Eier wurden nicht in einem Substrat gebettet sondern auf ein Brett aus Kiefernholz gelegt. Damit die Eier nicht umher rollten wurden in das Brett kleine Mulden gefräst.

 

Der Innenraum 

Der Innenraum des Brutbehälters. Das blaue sind die Wannen die hin und wieder mit Wasser gefüllt wurden um die Luftfeuchtigkeit zu erhalten. Darüber sieht man das Kiefernbrett und oben sieht man zwei Löcher die in das Holz gefräst wurden.

Der Schlupf erfolgte am 25.08.2006 im Zeitraum von 24 Stunden. Von den acht Eiern sind fünf befruchtet gewesen und geschlüpft. Die übergebliebenen drei Eier habe ich nach weiteren drei Wochen im Brutkasten geöffnet, sie waren faul.

 

Private Schildkrötenstation Meerbusch  |  (C) by Dirk Nowak