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Chinesische Zackenerdschildkröte

Geoemyda spengleri (Gmelin1789)

 

Lebensraum:

Dichtes Unterholz der subtropischen Bergwälder ohne direktes Sonnenlicht. Die Temperatur im Unterholz bewegt sich meist um die 20°C. Es kommt oft zu starker Nebelbildung und zu starken Regenfällen zwischen Mai und September. Im Jahresdurchschnitt beträgt die

Niederschlagsmenge 2500 mm und mehr. In den Wintermonaten sinkt hier die Temperatur bis nah an den Gefrierpunkt was die Tiere zu einer Winterruhe veranlasst.

 

Aussehen:

Die Größe, Form und Farbe der Tiere ist sehr variabel. Selbst Tiere aus der gleichen Region können stark im Aussehen variieren. Die Färbung des Carapax variiert zwischen hell-beige bis rot-braun. Die Männchen lassen sich gut von den Weibchen unterscheiden. Weibchen haben eine beige gefärbte Iris und Männchen haben eine weiße Iris. Außerdem haben die Männchen einen kräftigen dicken und langen Schwanz.

 

Größe:

Die Größe schwankt zwischen 8,5 cm und 12 cm. Es scheint abhängig von der Färbung der

Tiere, rot-braune Tiere werden grösser als beige-braune.

 

Lebensweise:

Die Zacken Erdschildkröte ist eine aktive Jägerin und durchstreift das Unterholz ihrer Heimat nach Nahrung. Sie frisst fasst alles was sie überwältigen kann. Durch die Form und Farbe ihres Carapax ist sie im Unterholz besten getarnt. Im Winter zieht sie sich unter die Laubschicht des Waldes zurück und hält Winterruhe.

 

Nahrung:

Wie schon erwähnt frisst sie alles was sie überwältigen kann. Von Insekten, Wirbellose, Schnecken, kleine Reptilien und Amphibien bis kleine Säugetiere wird alles gefressen. Es werden aber auch Früchte gefressen.

 

Fortpflanzung:

Wenn die Temperaturen im Frühjahr wieder über 20°C steigen beginnt die Paarungszeit

von Geoemyda spengleri. Sie legt in den Sommermonaten ein bis zwei Gelege ab mit jeweils 1-2 Eiern.

Private Schildkrötenstation Meerbusch  |  (C) by Dirk Nowak